Die Sanierung von Wohnraum ist eine komplexe Aufgabe. Der Bedarf ist je nach Immobilie unterschiedlich, der Aufwand oft schwer abzuschätzen und die Kosten folglich schwer zu kalkulieren. Wichtig ist, einen kompetenten Partner in allen Sanierungsfragen an der Seite zu haben.
Long Living Immobilien setzt dabei auf die Expertise der Moderat Service GmbH. Das Unternehmen ist unser Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Sanierung. So bekommen unsere Kundinnen und Kunden professionelle Sanierungsdienstleistungen in Kombination mit unserer Tätigkeit als Immobilienmakler. Wir haben uns über das Thema Sanierung mit Teo Muresan, LeiterProjektentwicklung & Controlling bei der Moderat Service GmbH, unterhalten.
Wenn ein professioneller Sanierer Hand in Hand mit einem Immobilienmakler geht – welche Vorteile hat das für die Kunden?
Ganz einfach gesagt: klare Abläufe, Planungssicherheit und eine professionelle Umsetzung ohne Komplikationen. In der Praxis erfolgt die Sanierung meist nach dem Verkauf, wenn der neue Eigentümer seine Vorstellungen umsetzen möchte. Durch unsere langjährige Erfahrung und die enge Zusammenarbeit mit dem Makler läuft dieser Übergang reibungslos.
Was zeichnet Ihre Arbeitsweise besonders aus?
Wir arbeiten strukturiert und lösungsorientiert. Dabei verfolgen wir ein klares Ziel: maximale Effizienz für den Eigentümer. Das bedeutet ein Ansprechpartner, definierte Abläufe, transparente Kosten und eine Umsetzung ohne Schnittstellenprobleme zwischen den beteiligten Gewerken. Konkret heißt das, Long Living Immobilien bringt den Kunden, der sanieren will, und wir liefern die Lösung. Dadurch bekommt der Kunde alles aus einer Hand, und das bedeutet eine stressfreie Umsetzung.
Welche Immobilien eignen sich besonders gut für eine Sanierung?
Grundsätzlich eignet sich jede Immobilie, bei der die Substanz in Ordnung ist. In der Praxis sind das sehr oft Altbauwohnungen mit Optimierungspotenzial, sanierungsbedürftige Bestandsobjekte und Immobilien mit schlechter Raumaufteilung oder veralteter Technik. Wenn allerdings wie angesprochen die Substanz nicht passt oder die Kosten den möglichen Wert übersteigen, dann ist oft ein Verkauf im Ist-Zustand wirtschaftlich sinnvoller.
Welche Maßnahmen steigern den Immobilienwert am meisten?
Grundrissoptimierung, moderne Bäder und hochwertige, aber wirtschaftliche Oberflächen wie Parkett und großformatige Fliesen. Neben der Optik zählen vor allem auch die Normgerechtigkeit, etwa bei den elektrischen Anlagen, Funktionalität, Energieeffizienz und Vermietbarkeit – all das steigert direkt den Wert der Immobilie.
Gibt es auch einfache Maßnahmen, die eine große Wirkung erzeugen können?
Ja, oft reichen schon neue Böden, frische Farben, moderne Türen und passende Lichtkonzepte. Kleine Maßnahmen wie diese verändern die Wahrnehmung der Immobilie massiv und haben den Vorteil, dass sie relativ überschaubare Kosten verursachen. Umgekehrt muss man auch sagen, dass es zu teure Designlösungen ohne Mehrwert am Markt gibt. Der Fokus sollte immer auf Funktion, Langlebigkeit und Zielgruppe liegen.
Wie läuft eine Sanierung typischerweise ab?
Wir machen zunächst eine Besichtigung vor Ort. Dann besprechen wir ein mögliches Konzept und legen ein Angebot. Danach folgen Umsetzung und Übergabe. Beim Umsetzungszeitraum kann man im Schnitt von 4 bis 8 Wochen bei Standardwohnungen ausgehen. Komplexere Projekte sind natürlich mit einem höheren Aufwand verbunden. Aber egal ob groß oder klein, das Wichtigste am gesamten Prozess ist eine saubere Planung, damit die Ausführung reibungslos läuft.
Welche Rolle spielt dabei der aktuelle Markt?
Eine sehr große. Wir sanieren nicht nach Geschmack, sondern gezielt nach aktueller Nachfrage. Dabei unterscheiden wir klar, ob die Immobilie zur Eigennutzung oder als Renditeobjekt gedacht ist. Bei Eigennutzung stehen individuelle Wünsche im Vordergrund, bei Renditeobjekten hingegen Wirtschaftlichkeit und Vermietbarkeit. Genau darauf stimmen wir die Sanierung ab – das ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.
Was kann man im Vorfeld tun, dass die Kosten nicht explodieren?
Eigentümer unterschätzen oft die Kosten für Technik (Elektrik, Leitungen) und überschätzen gleichzeitig den Nutzen von Luxusausstattung. Um das zu vermeiden, braucht es eine saubere Planung im Vorfeld, klare Leistungsdefinitionen und einen erfahrenen Partner, der realistisch kalkuliert. Allerdings muss man auch dazusagen, dass es unerwartete Herausforderungen geben kann. Das reicht von alten Leitungen und versteckten Schäden über statische Themen bis hin zu fehlenden Normen. Leider zeigt sich das oft erst während der Sanierung.
Welche Trends sehen Sie aktuell im Sanierungsbereich (z. B. Energieeffizienz)?
Im Trend liegen Energieeffizienz, nachhaltige Materialien sowie smarte Grundrisse. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum mit solider Ausstattung.
Welchen Tipp würden Sie Eigentümern zum Start mitgeben?
Frühzeitig mit Profis sprechen und nicht „ins Blaue hinein“ sanieren. Eine gute Planung spart am Ende Geld und bringt deutlich bessere Ergebnisse.
